Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner freut sich, dass die Erfolgsgeschichte der Richtlinie für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas) auch in diesem Jahr fortgesetzt wird und rund 2,7 Millionen Euro an Zuschüssen in den Landkreis fließen.
Dabei sind die Anfänge der Neuauflage dieses Förderprogramms fast in Vergessenheit geraten: „Als der Wasserversorger Frankenwaldgruppe in eine große finanzielle Schieflage mit einem Investitionsstau von rund 80 Millionen Euro bei nur 3000 Hausanschlüssen geraten war, haben wir uns gemeinsam gegen erheblichste Widerstände auf den Weg gemacht, eine Mehrheit für den Fortbestand der RZWas zu generieren und damit höchste Fördermöglichkeiten für Investitionen in die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu ermöglichen“, blickt Jürgen Baumgärtner zurück. Der Einsatz war erfolgreich. Gerade in strukturschwachen Räumen mit einem weit verzweigten Leitungsnetz bei abnehmender Einwohnerzahl ist die RZWas ein wesentliches Instrument zum Herstellen gleicher Lebensverhältnisse in Bayern, eine kluge volkswirtschaftliche Maßnahme, um Investitionsanreize zu setzen und ein wichtiger Beitrag zum Bodenschutz, wie der Abgeordnete ausführt. „Investitionen in den Trink- und Abwasserbereich sind zwar nicht sichtbar, aber unverzichtbar für unser Gemeinwesen. Die RZWas macht unsere Trink- und Abwasseranlagen zukunftssicher“, unterstreicht Jürgen Baumgärtner. Die RZWas leistet in ihrer heutigen Form einen wichtigen Beitrag für Kommunen in ganz Bayern, um Sanierungsmaßnahmen und Investitionen im Wasser- und Abwasserbereich zu ermöglichen und das nach einem eher schwierigen Start, wie sich der Landtagsabgeordnete erinnert: „Es gab damals viel Aufregung und auch Widerstände. So standen fünfstellige Beiträge im Raum, die einzelne Haushalte für die Sanierung der Frankenwaldgruppe hätten berappen müssen. Das konnte verhindert werden. Heute wird die RZWas von allen begrüßt. Der Einsatz hat sich allen damaligen Unkenrufen zum Trotz gelohnt. Das freut mich“.Folgende Kommunen im Landkreis werden in diesem Jahr gefördert:
Bereich Abwasserentsorgung: Küps 783.982 Euro; Mitwitz 96.597 Euro; Teuschnitz 112.000 Euro;
Bereich Wasserversorgung: Küps 242.005 und 2.058; Nordhalben (Verbundleitung Härtefall) 129.040; Pressig 294.511; Tettau 375.174; Teuschnitz 140.243 und 391.258; Mitwitz (Härtefall) 130.411;
